Alles Wichtige zu den verschiedenen Arten von Mundschutzmasken

Frau geht mit Mundschutz einkaufen

Waren Mundschutzmasken vor einigen Monaten noch Mangelware, gibt es mittlerweile eine vielfältige Auswahl. Sich für die richtige Gesichtsmaske zu entscheiden ist daher gar nicht mehr so einfach. Neben dem Design spielt auch die Schutzwirkung eine wesentliche Rolle. Für den einen mehr, für den anderen weniger. Schutz bietet eine jede Maske.

Selbst genähte Atemschutzmasken

Grundsätzlich wird zwischen zwei verschiedenen Maskentypen unterschieden. Masken, welche selbst genäht werden und Masken, die von Herstellern produziert und entsprechende gesetzliche Vorschriften erfüllen müssen. Zur letztgenannten Kategorie gehört beispielsweise eine Schutzmaske FFP3. Eine FFP3 Maske ist die passende Mundschutzmaske, um sich vor Bakterien und Viren wie die Corona Viren zu schützen. Auch selbst genähte Atemschutzmasken bieten Schutz. Jedoch nicht den Schutz, wie eine FFP3 Atemschutzmaske. Wie hoch der Schutz von selbst gemachten Masken ist, kann aus wissenschaftlicher Sicht nicht genau festgelegt werden.

Dies ist unter anderem stark davon abhängig, wie viele Stofflagen eine solche Maske hat. Auch wie die Maske letztendlich an der Gesichtshaut anliegt ist entscheidend. Werden sämtliche Öffnungen rund um Nase und Mund mittels der selbst gemachten Maske abgedeckt, ist auch bei einer solchen Maske ein hoher Schutz gegeben. Oft mit entscheidend bei der Wahl einer selbst genähten Atemschutzmaske ist das Design. Während OP- und FFP-Masken meist schlicht wirken, gibt es bei selbst gemachten Masken die ausgefallensten und auffälligsten Designs.

OP-Masken

OP-Masken können einzeln als auch in Packungen gekauft werden. Sie bieten eine Schutzwirkung von rund 80%. Träger profitieren vor allem durch die Einfachheit dieser Masken. Die Schutzmaske wird einfach aus dem Karton genommen, aufgesetzt und nach dem Tragen weggeworfen. OP-Masken sind im Gegensatz zu selbst genähten Masken Einwegmasken und nicht waschbar. Der Preis liegt aktuell bei zwischen 20 und rund 80 Cent pro OP-Maske. Nachteilig bei diesen Atemschutzmasken ist, das diese nicht ganz an der Gesichtshaut anliegen. Das bringt zwar für den einen oder anderen Träger etwas mehr Tragekomfort mit sich, öffnet jedoch den Viren Tür und Tor, sich einen Weg zu den Atemwegen zu bahnen.

FFP-Masken

Aus dem Englischen übersetzt sind FFP-Masken Filtering Face Piece Masken. Die partikelfilternde Halbmasken werden von Ärzten und Pflegekräften in Krankenhäusern eingesetzt. Insbesondere FFP2 und FFP3 Masken. Die Zahl hinter dem FFP steht für die Filtereffizienz einer FFP-Atemschutzmaske. Ein Mundschutz FFP3 filtert daher mehr Partikel aus der Umgebungsluft als eine FFP2-Maske. Im direkten Vergleich filtert ein FFP3 Mundschutz 99% der Partikel aus der Luft. Bei einer FFP2 Maske sind dies abhängig von der Prüfnorm zwischen 94% und 95%. Beide Masken eignen sich jedoch sehr gut für die aktuelle Situation rund um den Corona Virus. Ein Nachteil dieser beiden Maskentypen ist, das durch die gute Filtereffizienz einem Träger das Atmen schwerer fällt. Träger sollten eine FFP2 oder FFP3 Maske daher nur über einen kurzen Zeitraum tragen. Über einen längeren Zeitraum mit Pausen.

Atemschutzmaske mit oder ohne Atemventil

In einigen Schutzmasken sind Atemventile eingebaut. Diese erleichtern dem Träger das Atmen. Teilweise entscheiden sich Käufer auch aufgrund des Looks für eine Maske mit Atemventil. Bei solchen Masken wird jedoch nur die eingeatmete Luft gefiltert. Ausgeatmete Luft nicht. Das trägt zu mehr Risiko von Passanten bei, da die Luft unzureichend gefiltert von Mund und Nase nach außen dringt. Daher ist der Kauf von Mundschutzmasken mit Atemventil nicht zu empfehlen.

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