Abschluss bericht bilanz

Was beinhaltet eine wirtschaftliche Jahresabschluss-Prüfung bei Unternehmen?

Bericht des Abschlussprüfers zu der Jahresabschlussprüfung

Es ist wichtig anzumerken, dass die Berichte des Abschlussprüfers über die Finanzausweise keine Bewertungen oder ähnliche Feststellungen sind, die zur Bewertung von Unternehmen herangezogen werden, um eine Entscheidung zu treffen. Der Bericht ist nur eine Meinung darüber, ob die präsentierten Informationen richtig und frei von wesentlichen falschen Angaben sind, während alle anderen Bestimmungen dem Benutzer überlassen bleiben. Dienstleister in diesem Segment findet man deutschlandweit, z.B. Jahresabschlussprüfung Frankfurt.

Es gibt drei gängigsten Arten von Prüfungsberichten, von denen jeder eine andere Situation darstellt, die während der Arbeit des Prüfers aufgetreten ist. Die drei Berichte unterscheiden sich wie folgt:

Der unqualifizierte Bericht

Eine Stellungnahme zur Jahresabschlussprüfung gilt als nicht qualifiziert, wenn sie keinen wesentlichen Vorbehalt in Bezug auf die im Abschluss enthaltenen Angelegenheiten hat. Die häufigste Art von Berichten wird als „unqualifiziertes Gutachten“ bezeichnet und wird von vielen als „sauberes Gesundheitszeugnis“ für den Begutachteten angesehen, was dazu geführt hat, dass es viele als „saubere Meinung“ bezeichnet haben. In Wirklichkeit ist es kein sauberes Gesundheitszeugnis, da der Abschlussprüfer nur eine angemessene Gewähr für den Jahresabschluss bieten kann, nicht für die Gesundheit des Unternehmens selbst oder für die Integrität der Unternehmensunterlagen, die nicht Bestandteil des Jahresabschlusses sind. Diese Art von Bericht wird von einem Abschlussprüfer erstellt, wenn der Abschluss keine wesentlichen falschen Angaben enthält und in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung dargestellt wird, was bedeutet, dass die finanzielle Lage, die Position des Unternehmens und der Geschäftsbetrieb des Unternehmens maßgebend in den Finanzausweisen angemessen dargestellt sind. Es ist die beste Art von Bericht, den eine geprüfte Stelle von einem externen Prüfer erhalten kann.

Ein unqualifizierter Bericht weist auf Folgendes hin:

(1) Der Jahresabschluss wurde unter Anwendung der allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätze erstellt, die einheitlich angewendet wurden;

(2) Der Jahresabschluss entspricht den einschlägigen gesetzlichen Vorschriften und Regelwerken;

(3) Eine angemessene Offenlegung aller wesentlichen Angelegenheiten, die für die ordnungsgemäße Darstellung der Finanzinformationen von Bedeutung sind, unterliegt den gesetzlichen Anforderungen, sofern zutreffend;

(4) Änderungen der Rechnungslegungsgrundsätze oder der Methoden ihrer Anwendung und deren Auswirkungen wurden ordnungsgemäß festgestellt und im Abschluss offengelegt.

Qualifizierter Bericht

qualifizierter berichtDer Auditor gibt in beiden Fällen einen qualifizierten Bericht ab:
Wenn der Jahresabschluss aufgrund einer falschen Darstellung in einem bestimmten Kontostand, einer bestimmten Klasse von Transaktionen oder einer Offenlegung, die keine Auswirkungen auf den Abschluss haben, wesentlich falsch ausgewiesen wird.
Wenn der Abschlussprüfer keine Prüfungsnachweise bezüglich eines bestimmten Kontosaldos, einer bestimmten Anteilsklasse oder einer Offenlegung erhalten kann, die keine Auswirkungen auf den Abschluss haben.

Der Bericht ist größtenteils wie ein klarer Meinungsbericht und enthält nur einen Absatz. Der Absatz der Stellungnahme enthält zusätzlich zu seinem Standardwortlaut „mit Ausnahme der im Abschnitt Bericht zu der Qualifikation beschriebenen Frage, dass die Jahresabschlüsse einen zutreffenden und fairen Standpunkt wiedergeben.“

Adverse Stellungnahme Bericht

Diese Art des Abschlussberichts wird veröffentlicht, wenn der Jahresabschluss wesentlich falsch ausgewiesen wird und sich solche Falschaussagen auf den Abschluss auswirken.

Im Abschnitt Audit-Bericht nach Geltungsbereich, aber vor der Stellungnahme wird der Paragraf Basis für die nachteilige Meinung hinzugefügt. In der Stellungnahme ändert sich der Wortlaut wie folgt: „Aufgrund der im Abschnitt Basis für die gegenteilige Meinung erwähnten Situationen geben unserer Meinung nach die in Absatz 1 genannten Jahresabschlüsse der XYZ GmbH keine wahre und faire Sichtweise / sind nicht frei von Falschangaben.“

Ein Adverse Stellungnahme wird herausgegeben, wenn der Abschlussprüfer feststellt, dass die Jahresabschlüsse einer geprüften Gesellschaft wesentlich falsch ausgewiesen sind und, wenn sie als Ganzes betrachtet werden, nicht den Regeln der Rechnungslegung entsprechen.

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